Lexikon der Liebe
Plazenta
Auch Mutterkuchen genannt. Bezeichnet ein embryonales Gewebe, das nach erfolgreicher Einnistung des befruchteten Eis in die Schleimhaut der Gebärmutter einwächst und das ungeborenen Kind über die Nabelschnur mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Zusätzlich produziert der Mutterkuchen das Hormon Choriongonadotropin. Dieses unterdrückt die Regelblutung und erhält somit die Schwangerschaft aufrecht. Wenige Minuten nach der Geburt wird der Mutterkuchen ausgestoßen - man spricht in diesem Zusammenhang dann auch von der Nachgeburt.Sämtliche Texte sind urheberrechtlich geschützt. Sie können jedoch gerne auf einzelne Artikel des Liebes-Lexikons verlinken.

